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Museum für einheimische Kunst „Springen über das Drachentor”

2018-11-09

Die Vielfalt, Pracht und unendliche Kreativität der chinesischen Volkskultur spiegelt sich lebhaft in der visuellen Kunst Chinas wider.


Chinesische Volkskunst ist in zwei Teile gegliedert: traditionelles Handwerk und lokale Kunst. Ersteres ist vor allem in den Städten anzufinden, hergestellt von professionellen Handwerkern, die vor allem edle Materialien wie Edelsteine, Elfenbein, Gold, Silber, rotes Sandelholz verwenden. Sie streben eine ausgezeichnete feine Verarbeitung an. Lokale Kunst gedeiht auf dem Land, und die Künstler sind Bäuerinnen und Bauer. Sie verwenden Materialien aus ihrer Umgebung, wie Holz, Stein, Bambus oder Papier. Und es geht ihnen nicht um eine feine Verarbeitung, sondern darum, ihre Gefühle auszudrücken. Auf diese Weise kommt der Charakter jeder ethnischen Gruppe und Region klar zum Ausdruck.


Das Museum konzentriert sich auf volkstümliche Kunstwerke und hat zahlreiche Werke aus verschiedenen Kategorien ausgewählt, um den Charme und den Geist der Volkskunst zu präsentieren.

Das Museum ist der Forschungskernbereich unseres Instituts für Volkskunst sowie die Werkstatt für Master-Studierende. Die Sammlung stammt aus den Privatsammlungen von Herrn Feng Jicai und seinen Freunden.



Schauräume

Schauraum 1 „Neujahrsbilder und Scherenschnitte“

In Holz gravierte Neujahrsbilder und Scherenschnitte sind eine wichtige traditionelle Volkskunst und werden als nationales Kulturerbe aufgeführt. Der Scherenschnitt ist sogar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Im Museum werden nicht nur alte wertvolle Neujahrsbilder und Scherenschnitte aus dem ganzen Land gezeigt, sondern auch die alten Werkstätten und Volksszenen aus alten Zeiten.


Schauraum 2 „Bildhauerei“

Die antike chinesische Bildhauerei unterscheidet sich von der traditionellen chinesischen Malerei: Die meisten Gelehrten und Eliten zogen es vor zu malen, während die üblichen einfachen Handwerker sich der Bildhauerei widmeten Von Generation zu Generation stammen fast alle bildhauerischen Meisterwerke von unbekannten Schnitzern.


Seit der Erfindung der Steingeräte und der Keramikgegenstände in primitiven Zeiten sind die Techniken „Schnitzen" und „Formen" entstanden. Aber es gibt Unterschiede zwischen den beiden Kunstformen. Beim „Schnitzen" benutzen die Menschen harte Materialien und entfernen überschüssiges Material, um imaginäres Arbeiten zu ermöglichen. Beim „Formen" verwenden die Menschen weiche Materialien und vervollständigen die Arbeit durch kontinuierliches Hinzufügen von Schichten und Dekorationen.


Mit langer Geschichte, vielseitiger Geographie und vielen ethnischen Gruppen gibt es in China eine große Vielfalt von skulpturalen Stilen und Taktiken. So sind unzählige feine Kunstwerke entstanden. Beim Auswählen der Exponate wurde auf historische und kulturelle Werte sowie ästhetische Anforderungen geachtet. Deshalb sind sie alle seltene Kunstschätze.


Der Schauraum ist in zwei Teile geteilt, von denen der eine die Entwicklung des historischen Skulpturenstils und der andere Teil alle Aspekte der angewandten Volkskunst zeigt.


Schauraum 3  Werke von „Volksmalern“


Anfänglich war die Malerei der spontane und freie Ausdruck von Menschen, später entwickelte sie sich zur Spezialkompetenz und zum professionellen Beruf. Damals wurden die Berufsmaler Malarbeiter genannt, die hauptsächlich kaiserliche und religiöse Bedürfnisse erfüllten. Seit der Tang-Dynastie begannen ausgezeichnete Maler als Hofmaler tätig zu sein. Sie wurden dann von anderen Menschen anerkannt und wurden berühmt. Es blieb jedoch eine große Anzahl von unbekannten Volksmalern unter dem Volk, deren Werke vernachlässigt wurden und in Vergessenheit gerieten. Viele ihrer Werke sind verloren gegangen. Einige Exponate in der Halle sind Meisterwerke oder die einzigen existierenden Werke, wie Wasser- und Landgottbild, Ahnenbilder, Volksbilder und Portrait vom König Pan(Pan-Wang-Tu )der Volksgruppe Yao usw. Unter ihnen sind das „Portrait aus dem Grab der Liao-Dynastie" und das „Szenenbild bei der Kindererziehung von Gaozong der Qing-Dynastie (Qianlong)" die bekanntesten Schätze des Museums.


Schauraum 4 „buntes Leben“


Die Liebe der Menschen zur Schönheit spiegelt sich in ihrem Leben bunt und deutlich wider. China hat eine Vielzahl an ethnischen Gruppen, verschiedenen Bräuchen, natürlichen Materialien und Alltagsgebrauchsgegenständen in verschiedenen Regionen, die dem Land entsprechend extrem reiche künstlerische Formen verliehen haben. In dem Schauraum werden Möbel, religiöse Opfergaben, allerlei Utensilien, Kleidung und Schmuck, Accessoires, Festartikel, Spielzeuge und Nippes usw. ausgestellt. Vor Ihren Augen werden umfassend die volkstümlichen Welt- und Lebensgefühle vorgeführt.


Schauraum 5 „Geblauter Kaliko“

Traditionelle chinesische Frauenkleidung wird hauptsächlich durch Färben oder Sticken geschmückt. In Südchina verwenden Frauen häufig  blau betrucktes Tuch, das eine lange Geschichte hat und in vielen verschiedenen Stilen erhältlich ist, einschließlich Tafelmalerei, Batik, Tie-Dye und Blue Print. Geblauter Kaliko ist in der Provinz Jiangsu sehr beliebt.


Der Schauraum stellt Geblauten Kaliko aus Nantong und seinen Produktionsprozess dar. Die Jiangsu Provinz ist nahe dem Gelben Meer, wo das feuchte Klima und der weiche Boden das Anpflanzen von Baumwolle begünstigt. Als China noch eine landwirtschaftliche Zivilisation war, hat jeder Haushalt seine Kleidung eigenständig hergestellt und sich mit Weben, Schnitzen und Färben beschäftigt. Geblauter Kaliko wird seit mindestens tausend Jahren von chinesischen Frauen getragen, und es gibt davon nicht weniger als 10.000 schöne Muster. Aufgrund der Industrialisierungsauswirkungen von heute verschwindet der geblaute Kaliko nach und nach. Um diese einzigartige traditionelle Handwerkskunst zu bewahren, wurde Geblauter Kaliko in die Liste des nationalen immateriellen Kulturerbes aufgenommen.


Schauraum 6 „Blockdruck“

Eine der größten Erfindungen Chinas wurde das Drucken mit vielen einzelnen geschnitzten Holzklötzen. Während der Qingli Jahre in der Song-Dynastie (1041-1048) versuchte Bi Sheng chinesische Schriftzeichen auf Lehmblöcke zu schnitzen und dann mit Feuer zu verhärten. Anschließend wurden Schriftzeichen gesetzt und gedruckt. Über 400 Jahre später erfand erst ein Deutscher namens Gutenberg Blockdruck mit Metall. Es hat den Prozess der kulturellen Kommunikation stark vorangetrieben. In der Yuan-Dynastie wurden die beweglichen Zeichen von Holzschnitzereien geschaffen.


Die Ausstellungsstücke aus Holz in dem Schauraum stammen aus dem Gebiet Rui'an im Süden der Provinz Zhejiang. Die Leute hier zeichnen ihre Genealogien alle ein bis zwei Jahrzehnte erneut auf. Und dieser Brauch ist bis heute weitergegeben  . Daher ist dieses wichtige kulturelle Erbe unseres Landes immer noch lebendig erhalten. Mit diesen Exponaten können wir die Quelle der Millennium-Druck-Geschichte direkt berühren und die Eleganz der alten Zivilisation spüren.


Schauraum 7 „Hundertblumen“

Der Schauraum stellt die Essenz der zeitgenössischen Volkskunst dar, dadurch können uns nicht nur viele Meisterwerke der Nachfolger der traditionellen Volkskunst bewundern,  sondern eine neue Generation von Künstlern ist auch hier vertreten, die die blühende zeitgenössische Volkskunstszene in China zeigen.


Schauraum 8 „Sammlungsbibliothek“

Die Sammlungsbibliothek ist sowohl eine Erweiterung als auch ein Teil des Volkskunstmuseums „Springen über dem Drachentor". Hier werden in Holz gravierte Bilder, Scherenschnitte und andere wertvolle Sammlungen aufbewahrt. Unter ihnen gibt es reichlich in Holz gravierte Bilder und deren verwandte Sammlungen, darunter ca. 1.000 wertvolle alte in Holz gravierte Neuejahrbilder, Werkzeuge aus verschiedenen Regionen sowie die dazugehörigen Fachbücher.